Frozen Shoulder
ist eine Schultergelenkssteife, die in 3 verschiedenen Stadien verläuft. Im ersten Stadium steht der nachts und bei Bewegung auftretende Schulterschmerz im Vordergrund. Im zweiten Stadium entwickelt sich zunehmend ein Bewegungsverlust und die Schmerzen lassen langsam nach. Im dritten Stadium reduzieren sich die Schmerzen weiterhin und auch die Beweglichkeit der Schulter nimmt wieder zu. Die Frozen Shoulder kann entstehen wenn es zu Entzündungen der Sehnen und zu Kalkablagerungen im Schultergelenk oder dem sogenannten Impingementsyndrom kommt.

Skoliose
ist eine Wirbelsäulenerkrankung, die mit Verdrehung und seitlicher Verkrümmung der Wirbelsäule einhergeht. Sie kann im Hals- und Brustbereich und in der Lendenwirbelsäule verschieden stark ausgeprägt sein. Je nach Schweregrad der Skoliose können Schmerzen im Bereich der Wirbelkörper der Rippen und der Wirbelsäulenmuskulatur auftreten. Die Ursache ist in vielen Fällen nicht bekannt und man bezeichnet sie als idiopathische Skoliose. Diese Form der Wirbelsäulenverkrümmung kommt besonders häufig bei Kindern und Jugendlichen vor. Sie wird begünstigt durch gekrümmte Körperhaltung und einseitige Muskelaktivität.

Bandscheibenvorfall
entsteht oft aufgrund von Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule, die durch einseitige Haltungen und Bewegungen verursacht werden. Die Funktion der Bandscheiben besteht darin, die einwirkenden Druck- und Scherkräfte elastisch abzupuffern. Die Bandscheibe besteht aus einem gallertartigen Kern und wird von einem bindegewebigen Faserring gehalten. Durch anhaltende Druckkräfte und dem Verlust von Flüssigkeit nimmt die Pufferfunktion mit zunehmendem Alter ab und im Faserring entstehen Risse. Wenn sich der Bandscheibenkern durch die entstandenen Risse des Faserrings nach außen schiebt, kommt es zu einer Bandscheibenvorwölbung oder zu einem Bandscheibenvorfall.

CMD
oder craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Störung des Zusammenspiels von Ober- und Unterkiefer, den Zähnen, Kiefergelenken und der Kiefermuskulatur. Diese Störung im Bereich des Kiefergelenkes kann sich auf den ganzen Körper auswirken und der Auslöser für Schmerzen und Schwindelgefühle sein. Schmerzen können im Kiefer und Gesichtsbereich entstehen und in die Nachbarregionen wie in die Wirbelsäule und in die Schulter ausstrahlen. Muskelverspannungen, die durch die Kiefergelenks-Störung resultieren, können Ohrgeräusche, Migräne und depressive Verstimmungen begünstigen.

Hexenschuss
der medizinisch als Lumbago oder akute Lumbalgie bezeichnet wird, ist ein plötzlicher, sehr heftiger stechender Schmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule. Der Hexenschuss wird durch Dreh- und Beugebewegungen der Wirbelsäule beim Sport oder beim Anheben von schweren Lasten hervorgerufen. Es kommt zu einem akuten Schmerz in der Wirbelsäule und oft auch zu einem totalen Bewegungsverlust. In der Regel wird ein Hexenschuss durch bestehende Muskelverspannungen oder durch mehrere Wirbelblockierungen ausgelöst.

Kreuzbandriss
oder die Kreuzbandruptur bezeichnet einen teilweise oder vollständigen Riss eines oder beider Kreuzbänder im Kniegelenk. Das Kniegelenk hat anatomisch innerhalb der Gelenkkapsel ein vorderes und ein hinteres Kreuzband. Die zwei Kreuzbänder befestigen im Kniegelenk den Oberschenkelknochen mit dem Unterschenkelknochen. Sie tragen für eine gute Stabilität während der Kniegelenks-Bewegung bei. Durch den Kreuzbandriss ist meist das Knie instabil und der Gang insgesamt unsicher und wacklig. Aufgrund der hohen Kräfte, die notwendig sind, um eine Ruptur des Kreuzbandes hervorzurufen, ist dies oft auch mit einem Knorpelschaden verbunden.

Meniskusriss
ist ein entstandener Schaden an der Knorpelscheibe im Inneren des Kniegelenks. Es kann vorkommen, dass der Innen- sowie der Außenmeniskus halbmond- und/oder keilförmig reißt. Der flache, leicht halbmondförmige Knorpel dient dem Kniegelenk als Puffer, Lastverteiler und Führungsschiene zugleich. Der Meniskusriss oder -abriss kann durch Verletzungen, aber auch durch einen fortschreitenden Gelenkverschleiß der Kniearthrose entstehen. Ein Schwachpunkt ist die Verbindung zwischen Meniskus und Schienbeinkopf. Wirken dort starke Scherkräfte auf den Meniskus ein, kann dieser teilweise oder komplett von seiner Basis abreißen.

Prothese
ist ein künstlicher Gelenkersatz, der bei hochgradigem Gelenkverschleiß eingesetzt wird und die Gelenkflächen zum Teil oder vollständig ersetzt. Zum einen sollte die Prothese korrosionsbeständig sein, keinerlei Unverträglichkeiten im Körper hervorrufen und den auftretenden Scherkräften und alltäglichen Belastungen standhalten. Es werden Prothesen in den Handgelenken, den Finger- und Daumengelenken, den Knie- und Hüftgelenken, Schultergelenken, Ellenbogengelenken und in den Wirbelsäulengelenken implantiert. Die Hersteller verwenden für das künstliche Gelenk zum Beispiel Titan, Keramik und Kunststoffe. Die Haltbarkeit einer Prothese wird auf 15-20 Jahre geschätzt.

Schulter-Arm-Syndrom
bezeichnet Schmerzen im Bereich der Schulter, ausstrahlend in den Arm sowie in die Halswirbelsäule. Die Schmerzen können zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust führen. Es ist durchaus möglich, dass eine Sehnenreizung oder ein Impingement-Syndrom das Schulter-Arm-Syndrom auslösen kann. Auch akute Verletzungen und Gelenkverschleiß können die Schulterschmerzen verursachen. Die Schmerzen befinden sich oft in den Weichteilen und es sind vor allem Muskeln, Sehnen, Gelenkkapsel und Schleimbeutel für diese verantwortlich.

Arthrose
bezeichnet einen Gelenkverschleiß ,dieser entwickelt sich häufig über mehrere Jahre hinweg. Typisch für die beginnende Arthrose sind Schmerzen im und um das Gelenk herum. Bei arthrotischen Gelenksveränderungen kommt es zu einem Schaden an dem Gelenkknorpel, an den Muskeln, den Sehnenansätzen und Bändern. Ursachen sind meistens eine übermäßige oder falsche Belastung des Gelenks oder eine angeborene Fehlstellung. Es kommt zu Spannungsgefühlen, Muskulaturschwäche sowie Schmerzen im Gelenk. Es können auch Verletzungen oder angeborene Knorpeldefekte einen vermehrten und frühzeitigen Gelenkverschleiß verursachen.

Tennisarm
am Ellenbogen-Außenknochen oder der Golferarm am Ellenbogen-Innenknochen entsteht durch akute oder chronische zum Teil übermäßig belastete Unterarmmuskulatur. Die Schmerzen lokalisieren sich am Sehnenansatz der Beuge und Streckmuskulatur der Hand- und Fingergelenke und es kommt zu Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust. Der Tennis- und Golferarm betrifft nicht nur Menschen, die diese Sportart auch betreiben. Die Überbelastung der Unterarmmuskeln wird häufig durch handwerkliche Tätigkeiten oder durch intensive Computerarbeit ausgelöst.